Der DGB rief zum digitalen 1. Mai auf
Kurzfassung (4:18)
Langfassung (8:24)


Mein ganz persönliches Statement hierzu:


-  Dass am 1. Mai 2020 DGB-Maifeiern in der bis dahin üblichen Art nicht stattgefunden haben, war nicht der Wunsch des DGB, sondern den besonderen Umständen der Corona-Krise geschuldet.

- Der DGB-Internetauftritt am 1. Mai 2020 – in Berlin und in den DGB-Regionen – stellte sich sehr bunt dar: mehr Kolleginnen und Kollegen und mehr Gäste konnten sich kreativ mit ihren Themen einbringen, als dies in den Jahren zuvor möglich gewesen war.

- Der digitale Auftritt des DGB ermöglichte es zudem vielen Mitmenschen, die – aus welchen Gründen auch immer – an der Teilnahme an den öffentlichen Maifeiern verhindert waren, diesmal zumindest medial dabei zu sein; das ist aus meiner Sicht sehr erfreulich und sollte perspektivisch weiter entwickelt werden.


- Aber: Die Kommunikation zwischen den DGB-Funktionsträgern und den vielen Gewerkschaftsmitgliedern realisierte sich am 1. Mai 2020 nur in eine Richtung. Ein unmittelbarer Austausch konnte im technologisch gegebenen Rahmen nicht stattfinden. Zu einem solchen Dialog hatte in den letzten Jahren immer wieder die persönliche Begegnung bei der Maifeier im Stadtpark in sehr fruchtbarer Weise beitragen können.


- Fazit: Ich würde mich freuen, wenn es am 1. Mai 2021 wieder möglich sein könnte, die DGB-Maifeier in traditioneller Weise durchzuführen: Viele Menschen sollen nicht nur virtuell, sondern auch in körperlicher Nähe für ihre gemeinsamen Interessen zusammenstehen können.
Das sollte nicht ausschließen, dass demnächst auch zusätzlich die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation in der kreativen Weise wahrgenommen werden, wie wir dies gerade erleben durften.


Lothar Kurz
DGB-Ortsverband Rheine


Ich freue mich über konstruktiv-kritische Antworten zu diesem Statement.



Corona: Alles, was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jetzt wissen müssen

Mehr...



Ohne Absturz durch die Krise – Kurzarbeitergeld jetzt anheben

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen