DGB- Ortsverband Rheine unterstützt Rentenkonzept des DGB-Bundesvorstandes
Pressemitteilung 05.09.2012


Rheine. - Auf seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Vorstand des DGB-Ortsverbandes Rheine mit dem Rentenkonzept, das Ende August vom DGB-Bundesvorstand verabschiedet wurde. Demnach können die Sicherung des heutigen Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 und eine spürbare Verbesserung der Erwerbsminderungsrente selbst dann finanziert werden, wenn der Beitragssatz zur Rentenversicherung auf 22 % begrenzt wird, wie jetzt bereits gesetzlich vorgesehen ist.

DGB-Regionssekretär Rolf Hannemann erläuterte, dass trotz dieser Leistungsverbesserungen noch Reserven in Höhe von 182 Milliarden Euro blieben, so dass sogar die Rente mit 67 abgeschafft werden kann. Notwendig dafür sei, auf die Senkung des Beitragssatzes im Jahre 2013 zu verzichten und den Beitrag schrittweise bis 2025 auf 22 Prozent anzuheben.

Hannemann äußerte sich erfreut über die positive Reaktionen aus den Parteien SPD, CDU und Linke; einzig die FDP und die Arbeitgeber reagierten ablehnend. Diese Kritik sei jedoch inhaltlich nicht begründet.

Hannemann rief die Gewerkschaftsmitglieder dazu auf, in den Betrieben und Verwaltungen über das DGB-Rentenkonzept zu informieren und dafür zu werben.


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